Reise
Fakeless Fotografien und Geschichten von Klaus Kinner
Reisebericht Peru 2/6
Ocucaje
Im Zentrum Ocucajes gibt es eine schöne
kleine Parkanlage mit einem Denkmal,
dass an die örtliche Fundstätte von
Megalodon-Artefakten hinweisen soll.
Der Schein trügt. So friedvoll wie hier auf
dem Foto, geht es in der Regel nicht auf den
Straßen Perus zu. Die zum Teil steilen Pässe
sind eine echte Herausforderung für die
Trucks, die zudem oftmals überladen und in
einem bedauernswerten Zustand sind. Nicht
selten fährt man mit unter 20 km/h
kilometerweit hinterher, bevor man einen
Überholversuch wagen kann.
Auf den Straßen Perus herrscht Anarchie.
Der peruanische Kraftfahrzeuglenker kennt
die Richtung, in der sein Ziel liegt, sowie die
Eigenschaften seines Vehicles sehr genau. Er
unterlässt keine noch so unwahrscheinliche
Möglichkeit, sein Ziel schneller zu erreichen.
Dabei sind keinerlei allgemeinverbindliche
Regeln erkennbar.
Mein Sohn war als Beifahrer mehrere Male
einem Herzstillstand nahe. Wenn man die
unzähligen Kreuze an den Straßenrändern
sieht, kann man das gut nachvollziehen.
Wer Oldtimer liebt, ist hier richtig. Das trockene
Klima lässt das Blech nur langsam rosten.
Dieser ließ sich aber partout nicht öffnen.
Nasca Linien
Kurz vor der Stadt Nasca gibt es Aussichtstürme,
von denen aus man einigermaßen die berühmten
Figuren betrachten kann. Es besteht jedoch auch
die Möglichkeit, in kleinen Propellermaschinen
einen eindrucksvolleren Blick von weiter oben zu
bekommen.
Nasca
Aquädukte von Cantalloc
Unterirdisches Bewässerungssystem, teilweise über 2.000 Jahre alt.
Imposante Kakteen am Wegesrand.
Im Urlaub erkranken, zudem in einem fremden Land, will niemand.
Auf der Rückfahrt mit dem Zug von Machu Picchu war es
(vermutlich durch einen Defekt der Klimatisierung) so kalt im Wagon,
dass eine heftige Erkältung folgte. Nachdem diese sich nicht
besserte, haben wir das „nächstbeste“ Krankenhaus aufgesucht. In
weniger als 55 Minuten hatten wir nach einer sehr professionellen
Betreuung das helfende Medikament in der Hand!
Friedhof Chauchilla - Ein Bestattungsort aus
der vor-Inka Zeit, mit teilweise noch
mumifizierten Körpern.
In Anbetracht des erhöhten Erhohlungsbedarfs der
Erkrankten haben wir uns dieses schöne Hotel gegönnt.
Natürlich gilt auch hier: alles hinter Gitter.
On the road…
Alte Reifen machen sich bei Landschaftsaufnahmen nicht gut. Mehr zum Thema Unrat in der Landschaft folgt.
Nahe der Pazifikküste wehen permanent so starke Winde, dass Motorradfahrer stets
in Schräglage fahren müssen, auch wenn es geradeaus geht.
Im Gegensatz zu den Städten, sind die Straßenränder die
reinsten Müllkippen. Peruaner haben primär aber auch
andere Probleme zu bewältigen.
Viele Hotels bieten sichere Abstellplätze an.
Was uns und den restlichen Hotelgästen dabei
allerdings nicht gefallen hat, war die eigenwillige
Alarmanlage unseres Toyota. Die heulte oft
mehrmals in der Nacht ohne ersichtlichen
Grund los. Ansonsten ein sehr gutes Auto!
Pazifikküste
An den langen Fernstraßen
findet man immer wieder mehr
oder weniger große
Ansammlungen kleiner Läden.
Meist aber alle mit dem gleichen
Sortiment.
Nur wenige hundert Meter weg zeigt
sich derselbe Ort stark konträr dazu.
Lageplan der
Nasca-Symbole
On the road…