Reise
Fakeless Fotografien und Geschichten von Klaus Kinner
Reisebericht Peru 6/6
On the road…
Nur ein einziges Mal auf unserer
Route haben wir Windräder gesehen.
Wie überall im Land hofft man auf
politische Erneuerung in naher
Zukunft.
Die Oase Laguna de Huacachina, nahe Ica
gelegen, ist touristisch so überladen, dass wir
schnell reisaus genommen haben.
Stattdessen haben wir uns mit dem
Erklimmen der Dünen befasst.
Lima
Der Stadtteil Miraflores liegt
direkt an der Küste und kann
sich sehen lassen.
Er diente als wichtiges zeremonielles und
administratives Zentrum der Lima-Kultur, einer
Gesellschaft, die sich an der peruanischen Zentralküste
zwischen 200 n. Chr. und 700 n. Chr. entwickelt hat.
Der aus Lehm- und Tonziegeln errichtete Pyramidentempel Huaca Pucllana (ca. 200 - 700 nChr.) wurde zwischenzeitlich auch schon mal als Moto-Cross-
Strecke genutzt.
Auf ein Wiedersehen, Peru.
Nos vemos de nuevo, Perú.
Im Stadtteil San Miguel geht
es etwas einfacher zu, aber
auch hier gibt man sich viel
Mühe.
Funktionierender Nahverker
Hunderte Kleinbusse fahren permanent
eine Route ab. Für wenige Soles springt
man rein - dort, wo er gerade hält, oder
er hält da, wo man zusteigen möchte.
Handzeichen genügt.
Diese
Reise
hat
jeden
von
uns
in
irgend
einer
Form
einmal
an
seine
Grenzen
gebracht.
Sei
es
physisch
oder
psychisch.
In
selben
Maße
aber
auch
Erlebnisse
und
glückliche
Momente
geschenkt,
die
aller
Strapazen
Wert waren.
Peru
ist
laut
und
wuselig
in
den
Städten,
still
und unendlich weit in den Bergen.
Bis
auf
sehr
wenige
Ausnahmen
sind
wir
immer
auf
sehr
freundliche
und
ehrliche
Menschen
gestoßen.
Und
etwas
„Nichts“
haben wir auch gefunden.
Traurig
Ein Anblick, der betroffen macht. Wir alle kennen
die Bilder von Schildkröten oder anderen
Meeresbewohnern, die sich in unserem
Plastikmüll verfangen haben und leidvoll
verendet sind. Aber das ist weit weg, wenn man
abends vor dem heimischen Fernseher sitzt.
Es mit eigenen Augen zu sehen, hat eine andere
Qualität. Im Bewustsein, dass dieser Vogel in den
nächsten Wochen elend sterben wird, mussten
wir hilflos weiterfahren.
Anmerkung: Solche Geschehnisse sind natürlich
nicht Peru-spezifisch. Das kann in Deutschland
genau so geschehen.